Streit um Anthropic: Das ist nur der Anfang des KI-Krieges
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Künstliche Intelligenz ist Teil der US-Kriegsführung, auch im Iran. Bald schon könnte es autonome Killerroboter geben. Wer wie Anthropic bremst, riskiert den Zorn Trumps.
3. März 2026, 10:09 Uhr
Artikelzusammenfassung
Anthropic-Chef Dario Amodei weigert sich, seine KI-Technologie für autonome Waffensysteme dem US-Kriegsministerium zur Verfügung zu stellen. Trotz Trumps Schimpftiraden und Sanktionen bleibt Amodei standhaft und wird nun von der Regierung gemieden. Im Gegensatz dazu kooperiert OpenAI mit dem Pentagon und erlaubt die Nutzung ihrer Technologie für alle gesetzmäßigen Zwecke. Der Streit verdeutlicht die Ambitionen der US-Regierung, KI und Krieg zu verbinden, während Amodei auf die Sicherheit seiner Technologie bedacht ist. Die Diskussion um autonome Waffen und die Rolle von KI in der Kriegsführung zeigt, wie tief diese Technologien bereits in die militärischen Abläufe integriert sind und welchen Einfluss sie zukünftig haben könnten.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
In einer Zeit, in der Firmenchefs aus dem Silicon Valley dem US-Präsidenten Donald Trumpbuchstäblich Goldbarren als Geschenk darreichen, sind widerspenstige Unternehmen selten geworden. Umso überraschender mag man es finden, dass Dario Amodei sich den Wünschen des US-Kriegsministeriums widersetzt hat. Und umso beeindruckender.
Amodei ist der Chef von Anthropic, dem Hersteller einer der leistungsfähigsten künstlichen Intelligenzen der Welt. Er weigerte sich, der Regierung zu erlauben, seine Technologie für vollständig autonome Waffensysteme zu verwenden, das heißt für Geräte, die durch die Welt fliegen oder fahren und selbstständig entscheiden können, Menschen zu töten. Etwas zugespitzt, aber nicht übertrieben wäre es, von Killerrobotern zu sprechen.