Nahost: Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus

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Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Containerschiff von Projektil in Straße von Hormus getroffen 

Türkei fängt iranische Rakete ab 

Irak: Drohnenangriff auf US-Militärstützpunkt in Bagdad 

Israel greift Hisbollah in Libanon an – Hotel in Beirut getroffen 

US-Militär: 17 iranische Kriegsschiffe zerstört

Nadja Lissok

Die Lage im Überblick

  • Am fünften Tag des Iran-Kriegs haben die Konfliktparteien ihre Angriffe im Nahe Osten unvermindert fortgesetzt. 
  • Die israelische Armee startete eine neue Angriffswelle in Iran und auf die Hisbollah in Libanon.
  • Im Großraum Tel Aviv heulten indes wegen andauernder Raketenangriffe immer wieder die Warnsirenen – die Raketen flogen dabei nach Militärangaben erstmals parallel aus Iran und Libanon. 
  • Am US-Stützpunkt in der Nähe von Bagdad im Irak schlug eine Drohne ein.
  • Die US-Marine will für eine sichere Passage von Öltankern durch die Straße von Hormus sorgen. Iran drohte, diese zu beschießen.
  • Die Nato geht davon aus, dass Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. 

Julia Bergmann

Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus 

Die Nato geht davon aus, dass Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. „Wir verurteilen, dass Iran die Türkei ins Visier nimmt“, teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit. 

Julia Bergmann

Containerschiff von Projektil in Straße von Hormus getroffen 

Ein Schiff ist nach Angaben der Risikomanagementfirma Vanguard in der Straße von Hormus von einem "unbekannten Projektil" getroffen worden. Die Besatzung habe das unter maltesischer Flagge fahrende Containerschiff Safeen Prestige verlassen, hieß es in Schifffahrtskreisen. Das Projektil ​schlug laut Vanguard knapp über der Wasserlinie ein und löste ein Feuer im Maschinenraum aus. Der Vorfall habe sich etwa zwei Seemeilen nördlich von Oman ereignet. Berichte über Umweltauswirkungen gibt es bislang nicht. Nach Angaben der britischen Marinebehörde UKMTO wurden auch keine Verletzten gemeldet. 

Julia Daniel

Türkei fängt iranische Rakete ab 

Das Nato-Mitglied Türkei ist erstmals von den Kampfhandlungen direkt betroffen: Nato-Luftabwehrsysteme zerstörten nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara eine iranische ballistische Rakete. Das ballistische Geschoss war in Richtung des türkischen Luftraums unterwegs und durchquerte den Luftraum des Irak und Syriens, wie das Ministerium mitteilte. Trümmerteile der Abfangrakete seien in der südöstlichen Provinz Hatay niedergegangen, Verletzte gebe es nicht. Die Türkei werde sich mit ihren Bündnispartnern beraten und behalte sich das Recht auf Gegenmaßnahmen vor. 

Die Nato verurteilte das Vorgehen Irans scharf. Das Bündnis ​stehe fest an der Seite aller Alliierten, also auch der Türkei, erklärte eine Nato-Sprecherin weiter. Das türkische Außenministerium legte Diplomatenkreisen zufolge zudem Protest bei dem iranischen Außenministerium ein. 

Die Türkei verhält sich im Krieg gegen Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte sich am Wochenende besorgt über die amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran gezeigt und alle Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Er warnte, der Nahe Osten, könnte zu einem „Feuerring“ werden, sollte der Konflikt nicht eingedämmt werden. 

Julia Daniel

Iranische Medien: Trauerfeier für Chamenei wird verschoben 

Die für Mittwochabend geplante Trauerfeier für das getötete geistliche Oberhaupt der Islamischen ​Republik, Ayatollah Ali Chamenei, wird verschoben. Das berichten staatliche iranische Medien. Ein neuer Termin werde später bekannt gegeben, heißt es weiter. Gründe für die Absage des Traueraktes an der Imam-Chomeini-Gebetsstätte werden zunächst nicht mitgeteilt.

Julia Bergmann

Irak: Drohnenangriff auf US-Militärstützpunkt in Bagdad 

Der Krieg mit Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak aus. Am US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.

Der Irak teilt sich eine 1500 Kilometer lange Grenze mit Iran. Teheran hat großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss auf das Nachbarland, unter anderem durch die mächtigen, Iran-treuen Milizen dort. Teile der schiitischen Gemeinde im Irak fürchten, dass bei einer Schwächung Irans auch ihr eigener politischen Einfluss im Irak schwinden könnte. Einige Beobachter fürchten neue Unruhen im Irak durch die Entwicklungen im Nachbarland.

Der Irak erlebt seit Jahren eine schwere politische Krise, bei der es wiederholt zu Massenprotesten kam. Dabei kommt es auch zum Machtkampf schiitischer Gruppen im Land, die teils mit Teheran verbündet sind. Das Land erlebte mehrere Kriege unter anderem beim Sturz von Diktator Saddam Hussein 2003 und im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bis 2017. Im Land kam es seitdem mehrfach zu bewaffneten Zusammenstößen und wiederholt auch zu Drohnenangriffen etwa auf US-Stützpunkte.

Berichten zufolge griffen die USA und Israel parallel zu den Militärschlägen in Iran in vergangenen Tagen auch im Irak an. Dabei wurden mindestens elf Angehörige der Iran-treuen Milizen getötet. Eine offizielle Bestätigung dazu gab es nicht.

Nadja Lissok

Israels Armee schießt Flugzeug ab – Sirenenalarm in Tel Aviv

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle in Iran gestartet. Es handele sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Die israelische Armee teilte zudem mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 im Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der erste Vorfall dieser Art.

Auch in Israel dauerten derweil iranische Raketenangriffe an. In der Nacht und am Morgen heulten im Großraum Tel Aviv erneut die Warnsirenen. Vor wenigen Stunden sei eine 17. Welle mit mehr als 40 Raketen auf israelisch-amerikanische Ziele gefeuert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk veröffentlichten Erklärung der Revolutionsgarde. 

Nadja Lissok

Israel greift Hisbollah in Libanon an – Hotel in Beirut getroffen 

Seit dem Morgen greift die israelische Armee „Hisbollah-Infrastruktur“ in Beirut an. Kampfjets sollen laut Augenzeugen die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt bombardieren. Dabei wurde offenbar auch ein Hotel getroffen, dass nicht in einem der Vororte liegt, in denen die proiranische Hisbollah-Miliz besonders stark vertreten ist. Fünf Menschen seien verletzt worden, eine davon lebensgefährlich, sagte der Hotelbesitzer der Deutschen Presse-Agentur. Es handle sich bei der Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen seien. Einen Aufruf zur Evakuierung gab es anders als bei vielen der israelischen Angriffe in Libanon nicht vorher. Deshalb kam die Vermutung auf, dass bei dem Angriff ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah gezielt getötet werden sollte. 

Israel setzte seine Angriffe auch in anderen Teilen Libanons fort. Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude in Baalbek im Osten wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Bei Angriffen in der Küstenstadt Saadijat wurden dem Gesundheitsministerium zufolge sechs Menschen getötet und acht weitere verletzt. In Libanon wurden in vergangenen Tagen mehr als 40 Menschen durch Israels Angriffe getötet. Am Dienstagabend hatte die Hisbollah Raketen auf den Großraum Tel Aviv gefeuert. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. 

Viktoria Spinrad

Elfjähriges Mädchen in Kuwait durch herabfallende Trümmer getötet 

In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mitteilte.

Die Behörde machte keine genauen Angaben zur Art der Trümmer, die das Mädchen getroffen hatten. Zuletzt kam es aber aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Luftverteidigung zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern. Am frühen Morgen etwa erklärte das Verteidigungsministerium, die Luftverteidigung habe im kuwaitischen Luftraum feindliche Ziele abgeschossen. Dabei habe es aufgrund herabfallender Trümmer Schäden und Verletzte gegeben. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Iran nimmt bei seinen Gegenangriffen unter anderem Länder in der Golfregion ins Visier, in denen es US-Militärstützpunkte gibt.

Viktoria Spinrad

Iran feuert ballistische Raketen auf Katar – US-Luftwaffenbasis Al-Udeid getroffen

Iran hat Katar mit zwei ballistischen Raketen angegriffen, wie das katarische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte. Die Luftabwehr fing eine der Raketen ab, die zweite traf die Al-Udeid Air Base – es gab jedoch keine Verletzten.

Die Al-Udeid Air Base südwestlich der Hauptstadt Doha ist der größte US-Militärstützpunkt im Nahen Osten und beherbergt etwa 10 000 amerikanische Soldaten. Von dort aus koordiniert das US-Zentralkommando (Centcom) Luftoperationen in der gesamten Region, darunter auch die aktuellen Angriffe auf Iran. Die Basis gilt als strategisches Herzstück der US-Militärpräsenz am Persischen Golf.

Das katarische Verteidigungsministerium betonte, die Streitkräfte verfügten über „volle Fähigkeiten und Ressourcen“, um die Souveränität des Landes zu schützen und „entschieden auf jede externe Bedrohung zu reagieren“. Bürger und Besucher wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren und sich nur auf offizielle Informationen zu verlassen.

Katar hatte bereits am Montag zwei aus Iran kommende Kampfflugzeuge sowie sieben ballistische Raketen und fünf Drohnen abgeschossen.

Viktoria Spinrad

US-Militär: 17 iranische Kriegsschiffe zerstört

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben 17 iranische Kriegsschiffe Schiffe zerstört, darunter ein U-Boot, erklärte das US-Zentralkommando (Centcom) auf X. Ziel sei es, die gesamte iranische Marine zu zerstören, sagte Zentralkommando-Chef Brad Cooper. Zudem habe man fast 2000 Ziele in Iran angegriffen.

„Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagte Kommandeur Cooper. Die Aussage steht in direktem Kontrast zu Irans Ankündigung vom Montag, die Straße von Hormus zu sperren und jedes Schiff unter Beschuss zu nehmen, das die Meerenge passieren wolle. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten weltweit – etwa ein Fünftel des globalen Öl- und LNG-Transports läuft durch die Meerenge zwischen Iran und Oman. Die Vernichtung der iranischen Flotte würde Teheran die militärische Fähigkeit nehmen, die angekündigte Blockade durchzusetzen.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, das US-Militär habe die gesamte iranische Flotte zerstört. Das ist nicht korrekt. Wir haben dies korrigiert. 

Viktoria Spinrad

Kriegsdauer: US-Senatoren befürchten unbegrenzten Einsatz

Nach einem vertraulichen Briefing mit Regierungsvertretern zeigen sich US-Senatoren zutiefst uneinig über die Dauer des Iran-Kriegs. Wie CNN berichtet, erklärte der republikanische Senator Tommy Tuberville aus Alabama, die Regierung – einschließlich Außenminister Marco Rubio – habe einen Zeitrahmen von drei bis fünf Wochen für den US-Einsatz präsentiert. Das deckt sich mit früheren Aussagen von Präsident Trump.

Doch mehrere andere Senatoren, darunter der ebenfalls republikanische Josh Hawley aus Missouri, sagten, das Weiße Haus habe kein mögliches Enddatum kommuniziert. „Es klang für mich sehr offen“, sagte Hawley, der als interventionskritischer Senator gilt. Er werde Bodentruppen-Einsätze kaum unterstützen und die „sich rasch verändernde“ Operation genau beobachten.

Mehrere Demokraten reagierten wütend auf das, was sie als Weigerung des Weißen Hauses sahen, einen Zeitplan zu skizzieren. „Ich bin jetzt noch überzeugter, dass dies offen und endlos sein wird", sagte Senator Chris Murphy. Senator Tim Kaine fasste zusammen: „Nicht schnell." Die Ziele seien „ziemlich verschwommen“. Trump hatte zunächst von extra vier Wochen gesprochen, zugleich aber am Montag angekündigt, die Angriffe noch zu verstärken: „Die große Welle kommt bald.“

Viktoria Spinrad

Israel startet weitere Angriffswelle auf Iran

Die israelischen Streitkräfte haben erneut Militäranlagen in Iran unter Beschuss genommen. Die „breit angelegte Angriffswelle“ habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel ab, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung Times of Israel berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

Seit Beginn des jüngsten Krieges gegen Iran am Wochenende flog die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben bereits über 1600 Einsätze und zerstörte nach eigenen Angaben rund 300 Raketenabschussrampen.

Viktoria Spinrad

Rubio: USA haben Iran nicht wegen Israel angegriffen

Die USA haben Iran nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio zum Schutz eigener Sicherheitsinteressen angegriffen - und nicht wegen des Agierens von Israel. Es sei nicht mehr darum gegangen, ob die USA Iran angreifen, sondern nur noch um den Zeitpunkt, sagte er in Washington. „So oder so musste es passieren.“ Das habe er bereits am Montag gesagt, seine Aussage sei aber nicht korrekt wiedergegeben worden. Rubio und der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hatten das Agieren Israels in den Fokus gerückt. „Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung“, sagte Johnson.

Rubio hatte gesagt, die USA hätten Kenntnis davon gehabt, dass Israel angreifen würde. „Wir wussten, dass dies einen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte auslösen würde“, führte Rubio aus. Die USA seien deshalb zu dem Schluss gekommen, dass sie mehr Verletzte und Tote hinnehmen müssten, wenn sie unter diesen Umständen nicht „präventiv“ gegen Iran vorgegangen wären. Nun betonte Rubio, die Entscheidung zum Krieg sei allein durch Präsident Donald Trump erfolgt. „Seine Entscheidung lautete, dass es Iran nicht gestattet sein würde, sich hinter seinem Programm für ballistische Raketen zu verstecken.“ Zudem dürfe Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen. 

Julia Bergmann

Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus 

US-Präsident Donald Trump will den von Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern – auch mit der eigenen Marine. „Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen.

Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die Maßnahme ziele vor allem auf Energietransporte, sei aber für alle Reedereien verfügbar.

Die Meerenge zwischen Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Routen der Seefahrt weltweit. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Persischen Golf liegen bedeutende Ölförderländer, neben Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.

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