Zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs ist ein ausländischer Staatsgast im Weißen Haus: Friedrich Merz. Donald Trump wünscht sich Lob von ihm. So verlief der Besuch.
3. März 2026 DIE ZEIT Nr. 11/2026
Am Tag vier der Operation Epic Fury gegen den Iran landet der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz am frühen Abend auf einer feinen Schneedecke in Washington. Merz ist der erste ausländische Staatsgast, den US-Präsident Donald Trump seit dem Beginn der Kampfhandlungen trifft. Das macht die Angelegenheit für den Bundeskanzler nicht unbedingt einfacher.
Als die Journalisten sich am Dienstag dieser Woche endlich durch das Nadelöhr der Sicherheitskontrolle ins Oval Office schlängeln dürfen – keine Selfies, kein Klicken, niemand darf hinter den Schreibtisch –, da hat Trump seinen Besucher aus Deutschland schon mit Schenkelklopfen und Lobeshymnen auf die Betriebstemperatur eines ganz normalen Nachmittags im Weißen Haus gebracht.

vor 21 Stunden
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