August Wöginger erklärt sich vor Gericht zum Vorwurf des Amtsmissbrauchs. Der ÖVP-Klubobmann bekennt sich nicht schuldig – und fühlt sich gründlich missverstanden.
Aktualisiert am 3. März 2026, 19:28 Uhr
Artikelzusammenfassung
ÖVP-Klubobmann August Wöginger muss im Amtsmissbrauchsprozess aussagen, doch die Richterin befragt zuerst einen Mitangeklagten. Wöginger soll einem ÖVP-Bürgermeister unrechtmäßig zum Chefposten des Finanzamts Braunau verholfen haben. Er betont, nur Bürgeranliegen weitergeleitet zu haben, doch die Staatsanwaltschaft sieht Freunderlwirtschaft am Werk. Der Prozess wirft ein Schlaglicht auf mögliche systemische Probleme und kündigt den Auftritt des Kronzeugen Thomas Schmid an. Die Chats aus Schmids Handy erzählen eine andere Geschichte und stellen Wögingers Darstellung in Frage. Bis zur Entscheidung des Schöffengerichts im April stehen noch viele Zeugenbefragungen aus, darunter auch Schmid, der wohl für weitere Enthüllungen sorgen wird.
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August Wöginger hat gerade erst Platz genommen auf dem rot gepolsterten Sessel im Saal 61 des Landgerichts Linz, da muss er den Raum auch schon wieder verlassen. Der ÖVP-Klubobmann soll heute zum ersten Mal ausführlich aussagen zum Vorwurf des Amtsmissbrauchs, aber die Richterin muss erst noch einen Mitangeklagten befragen, da darf Wöginger nicht mithören. Also ist sie erst einmal abwesend, die große Hauptfigur in diesem Prozess, auf die sich alles konzentriert. Schließlich ist Wöginger einer der wichtigsten Männer in der ÖVP und in der Regierungskoalition.