Volkskongress in Peking: Die Botschaften hinter dem Parteisprech

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Der Nationale Volkskongress in Peking feiert die absolute Machtfülle der Kommunistischen Partei. Nur in einem Punkt schraubt Chinas Regierung ihren Ehrgeiz etwas zurück.

7. März 2026, 6:19 Uhr

 Etwa 2.800 Delegierte lesen die Rede des chinesischen Premierministers Li Qiang während des Nationalen Volkskongresses am Donnerstag in Peking mit.
Etwa 2.800 Delegierte lesen die Rede des chinesischen Premierministers Li Qiang während des Nationalen Volkskongresses am Donnerstag in Peking mit. © Kevin Frayer/​Getty Images

Der Rest der Welt mag in Krieg und Chaos versinken, China gedeiht in Frieden und Ordnung. So klingt in Kürze die Botschaft, die der Nationale Volkskongress dieser Tage in Peking aussendet, an die Welt wie an die eigene Bevölkerung. Nur beim Wirtschaftswachstum schraubt die Parteiführung ihren Ehrgeiz etwas zurück – aber man muss genau hinhören, um diesen Misston im harmonischen Gesamtklang wahrzunehmen.

Einmal im Jahr kommt der Volkskongress zusammen, formal Chinas Parlament, de facto ein Abnickgremium ohne eigene politische Gestaltungsmacht. Seine Delegierten, knapp 2.800 an der Zahl, segnen im Wesentlichen vorgefasste Beschlüsse der kommunistischen Parteiführung ab, in der Regel so gut wie einstimmig.

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