Ukraine: Russischer LNG-Tanker sinkt vor Libyen nach Explosion
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Die Ukraine hat offenbar einen russischen Tanker mit einer Drohne angegriffen. Nach einer Explosion und einem Großbrand sank das Schiff zwischen Libyen und Malta.
4. März 2026, 12:04 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
Reuters,
akm
Ein russischer Flüssigerdgastanker ist vor der Küste von Libyen gesunken, nachdem er angeblich von einer Marinedrohne aus der Ukraine angegriffen wurde. Das Schiff, Arctic Megagaz genannt, startete in Murmansk und war mit Flüssigerdgas beladen. Die 30 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, während das Schiff im Mittelmeer versank. Die libysche Küstenwache berichtete von einer plötzlichen Explosion und einem folgenden Brand an Bord. Die genaue Position des Wracks liegt etwa 240 Kilometer nördlich von Sirte.
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Vor der Küste von Libyen ist ein russischer Flüssigerdgastanker gesunken. Das russische Verkehrsministerium teilte mit, das Schiff sei mit einer Marinedrohne angegriffen worden, die von der libyschen Küste gestartet sei. Das Ministerium machte die Ukraine verantwortlich. Auch ein ukrainischer Militäraktivist bestätigte den Angriff.
Der Tanker mit dem Namen Arctic Megagaz war mit Flüssigerdgas beladen und im nordrussischen Murmansk gestartet. Die 30 Besatzungsmitglieder sind laut russischen Angaben in Sicherheit.
Die libysche Küstenwache teilte mit, auf dem Schiff habe es zunächst eine plötzliche Explosion gegeben, danach sei ein großer Brand ausgebrochen. Das Schiff sei schließlich im Mittelmeer zwischen Libyen und Malta komplett gesunken. Die Besatzung habe am Dienstagabend einen Notruf abgesetzt. Das Wrack liegt nach Angaben der Behörden etwa 240 Kilometer nördlich der libyschen Hafenstadt Sirte.