Nahost: US-Militär: 17 iranische Kriegsschiffe zerstört

vor 10 Stunden 4

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus 

US-Konsulat in Dubai offenbar von Drohne getroffen

Flugzeug aus Dubai in München gelandet

Israel meldet Angriff auf iranische Anlage zur Atomwaffen-Entwicklung 

Briten und Franzosen schicken Kriegsschiffe zur Luftabwehr – französischer Flugzeugträger ins Mittelmeer verlegt

Viktoria Spinrad

US-Militär: 17 iranische Kriegsschiffe zerstört

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben 17 iranische Kriegsschiffe Schiffe zerstört, darunter ein U-Boot, erklärte das US-Zentralkommando (Centcom) auf X. Ziel sei es, die gesamte iranische Marine zu zerstören, sagte Zentralkommando-Chef Brad Cooper. Zudem habe man fast 2000 Ziele in Iran angegriffen.

„Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagte Kommandeur Cooper. Die Aussage steht in direktem Kontrast zu Irans Ankündigung vom Montag, die Straße von Hormus zu sperren und jedes Schiff unter Beschuss zu nehmen, das die Meerenge passieren wolle. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten weltweit – etwa ein Fünftel des globalen Öl- und LNG-Transports läuft durch die Meerenge zwischen Iran und Oman. Die Vernichtung der iranischen Flotte würde Teheran die militärische Fähigkeit nehmen, die angekündigte Blockade durchzusetzen.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, das US-Militär habe die gesamte iranische Flotte zerstört. Das ist nicht korrekt. Wir haben dies korrigiert. 

Nadja Lissok

Die Lage im Überblick

  • Israel und USA greifen Iran weiter an, das Land reagiert mit Gegenangriffen auf Israel.
  • Der Konflikt hat sich mittlerweile auf die gesamte Region ausgeweitet: Iran hat mutmaßlich US-amerikanische Stützpunkte und Botschaften in Dubai, Riad und Kuwait-Stadt angegriffen.
  • Israel attackiert zusätzlich die von Iran finanzierte Hisbollah-Miliz in Libanon, diese hat Israel ebenfalls beschossen.
  • Außerdem hat Iran die für Öltanker strategisch wichtige Straße von Hormus für geschlossen erklärt.
  • Flieger haben am Dienstag erste Touristen nach Deutschland zurückgebracht. Doch noch immer sitzen Zehntausende Deutsche in der Region fest. 

Viktoria Spinrad

Herabfallende Trümmer in Kuwait töten elfjähriges Mädchen 

In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mitteilte.

Die Behörde machte keine genauen Angaben zur Art der Trümmer, die das Mädchen getroffen hatten. Zuletzt kam es aber aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Luftabwehr zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern. Am frühen Morgen etwa erklärte das Verteidigungsministerium, die Luftabwehr habe im kuwaitischen Luftraum feindliche Ziele abgeschossen. Dabei habe es aufgrund herabfallender Trümmer Schäden und Verletzte gegeben. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Iran nimmt bei seinen Gegenangriffen unter anderem Länder in der Golfregion ins Visier, in denen es US-Militärstützpunkte gibt.

Viktoria Spinrad

Iran feuert ballistische Raketen auf Katar – US-Luftwaffenbasis Al-Udeid getroffen

Iran hat Katar mit zwei ballistischen Raketen angegriffen, wie das katarische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte. Die Luftabwehr fing eine der Raketen ab, die Zweite traf die Al-Udeid Air Base – es gab jedoch keine Verletzten.

Die Al-Udeid Air Base südwestlich der Hauptstadt Doha ist der größte US-Militärstützpunkt im Nahen Osten und beherbergt etwa 10 000 amerikanische Soldaten. Von dort aus koordiniert das US-Zentralkommando (Centcom) Luftoperationen in der gesamten Region, darunter auch die aktuellen Angriffe auf Iran. Die Basis gilt als strategisches Herzstück der US-Militärpräsenz am Persischen Golf.

Das katarische Verteidigungsministerium betonte, die Streitkräfte verfügten über „volle Fähigkeiten und Ressourcen“, um die Souveränität des Landes zu schützen und „entschieden auf jede externe Bedrohung zu reagieren“. Bürger und Besucher wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren und sich nur auf offizielle Informationen zu verlassen.

Katar hatte bereits am Montag zwei aus Iran kommende Kampfflugzeuge sowie sieben ballistische Raketen und fünf Drohnen abgeschossen.

Viktoria Spinrad

Kriegsdauer: US-Senatoren befürchten unbegrenzten Einsatz

Nach einem vertraulichen Briefing mit Regierungsvertretern zeigen sich US-Senatoren zutiefst uneinig über die Dauer des Iran-Kriegs. Wie CNN berichtet, erklärte der republikanische Senator Tommy Tuberville aus Alabama, die Regierung – einschließlich Außenminister Marco Rubio – habe einen Zeitrahmen von drei bis fünf Wochen für den US-Einsatz präsentiert. Das deckt sich mit früheren Aussagen von Präsident Trump.

Doch mehrere andere Senatoren, darunter der ebenfalls republikanische Josh Hawley aus Missouri, sagten, das Weiße Haus habe kein mögliches Enddatum kommuniziert. „Es klang für mich sehr offen“, sagte Hawley, der als interventionskritischer Senator gilt. Er werde Bodentruppen-Einsätze kaum unterstützen und die „sich rasch verändernde“ Operation genau beobachten.

Mehrere Demokraten reagierten wütend auf das, was sie als Weigerung des Weißen Hauses sahen, einen Zeitplan zu skizzieren. „Ich bin jetzt noch überzeugter, dass dies offen und endlos sein wird", sagte Senator Chris Murphy. Senator Tim Kaine fasste zusammen: „Nicht schnell." Die Ziele seien „ziemlich verschwommen“. Trump hatte zunächst von extra vier Wochen gesprochen, zugleich aber am Montag angekündigt, die Angriffe noch zu verstärken: „Die große Welle kommt bald.“

Viktoria Spinrad

Israel startet weitere Angriffswelle auf Iran

Die israelischen Streitkräfte haben erneut Militäranlagen in Iran unter Beschuss genommen. Die „breit angelegte Angriffswelle“ habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel ab, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung Times of Israel berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

Seit Beginn des jüngsten Krieges gegen Iran am Wochenende flog die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben bereits über 1600 Einsätze und zerstörte nach eigenen Angaben rund 300 Raketenabschussrampen.

Viktoria Spinrad

Rubio: USA haben Iran nicht wegen Israel angegriffen

Die USA haben Iran nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio zum Schutz eigener Sicherheitsinteressen angegriffen - und nicht wegen des Agierens von Israel. Es sei nicht mehr darum gegangen, ob die USA Iran angreifen, sondern nur noch um den Zeitpunkt, sagte er in Washington. „So oder so musste es passieren.“ Das habe er bereits am Montag gesagt, seine Aussage sei aber nicht korrekt wiedergegeben worden. Rubio und der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hatten das Agieren Israels in den Fokus gerückt. „Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung“, sagte Johnson.

Rubio hatte gesagt, die USA hätten Kenntnis davon gehabt, dass Israel angreifen würde. „Wir wussten, dass dies einen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte auslösen würde“, führte Rubio aus. Die USA seien deshalb zu dem Schluss gekommen, dass sie mehr Verletzte und Tote hinnehmen müssten, wenn sie unter diesen Umständen nicht „präventiv“ gegen Iran vorgegangen wären. Nun betonte Rubio, die Entscheidung zum Krieg sei allein durch Präsident Donald Trump erfolgt. „Seine Entscheidung lautete, dass es Iran nicht gestattet sein würde, sich hinter seinem Programm für ballistische Raketen zu verstecken.“ Zudem dürfe Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen. 

Julia Bergmann

Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus 

US-Präsident Donald Trump will den von Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern – auch mit der eigenen Marine. „Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen.

Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die Maßnahme ziele vor allem auf Energietransporte, sei aber für alle Reedereien verfügbar.

Die Meerenge zwischen Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Routen der Seefahrt weltweit. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, neben Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Julia Bergmann

US-Konsulat in Dubai offenbar von Drohne getroffen

Das Gelände des US-Konsulats in Dubai soll am späten Dienstagabend von einer mutmaßlichen iranischen Drohne getroffen worden sein. Das meldet CNN unter Berufung auf eine Quelle in der Region. Von CNN verifizierte Videos zeigen eine schwarze Rauchsäule, die über dem Konsulatsgebäude aufsteigt. In einem Beitrag auf X gab das Dubai Media Office später bekannt, dass das durch einen Vorfall mit einer Drohne verursachte Feuer gelöscht sei und niemand verletzt wurde. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, es habe seit Kriegsbeginn die überwiegende Mehrheit der auf sein Territorium abgefeuerten Raketen und Drohnen abgefangen. Am Dienstag teilte es mit, 812 iranische Drohnen seien entdeckt worden, „von denen 755 abgefangen wurden, während 57 im Land einschlugen“.

Martin Mühlfenzl

Flugzeug aus Dubai in München gelandet

Flug EK 8051 landet an diesem Dienstagabend mit etwas Verspätung um 21.25 Uhr am Münchner Flughafen. Er wird schon sehnsüchtig erwartet. Es ist der erste Flug aus Dubai, der nach Beginn des Angriffs der USA und Israel auf Iran am Samstag und der Sperrung eines großen Teils des Luftraums über der arabischen Halbinsel wieder nach München abhob. Am Nachmittag war bereits ein Flieger in Frankfurt gelandet. An Bord der Etihad-Maschine befanden sich vor allem Urlauberinnen und Urlauber des Anbieters Tui, die im Nahen Osten im Urlaub weilten. Am morgigen Mittwoch werden in München und weiteren deutschen Flughäfen weitere Rückkehrer erwartet. 

Julia Bergmann

Oman fordert sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg 

Der Oman fordert eine sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg und eine „Rückkehr zu verantwortlicher regionaler Diplomatie“. Nach Unterstützung aus „allen vier Ecken der Erde“ zu einer Beendigung des Kriegs zwischen Iran einerseits und Israel sowie den USA andererseits schließe sich auch der Oman diesen Bemühungen an, teilte Außenminister Badr al-Busaidi mit. „Uns stehen Auswege zur Verfügung. Lasst sie uns nutzen.“ Der Oman war im Atomstreit zwischen den USA und Iran Vermittler. 

Julia Bergmann

Israel meldet Angriff auf iranische Anlage zur Atomwaffen-Entwicklung 

Israel will im Bereich von Teheran eine Einrichtung angegriffen haben, in der eine Gruppe iranischer Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung von nuklearen Waffen gearbeitet haben sollen. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Stellungnahme, die iranische Führung habe trotz der schweren Schäden am Atomprogramm im Krieg im Juni 2025 weiter an der Entwicklung von Fähigkeiten gearbeitet, die für die Herstellung von Atomwaffen notwendig seien.

In einem Post der Armee bei X hieß es, der Angriff auf die geheime Einrichtung habe „eine Kernkomponente der Fähigkeit des iranischen Regimes beseitigt, Atomwaffen zu entwickeln“. Teheran dementiert seit Jahren vehement, den Bau von Kernwaffen anzustreben – und pocht auf das Recht, Atomkraft für friedliche Zwecke zu nutzen.

Defrin sagte, nach dem letzten Krieg sei Infrastruktur in „geheime Bunker“ verlegt worden. Der israelische Geheimdienst habe diese Bewegungen jedoch bemerkt. Israels neue Angriffen verhinderten nun Versuche der iranischen Führung, Atomwaffen zu entwickeln. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Nach dem Krieg im vergangenen Jahr hatte US-Präsident Donald Trump wiederholt gesagt, die nuklearen Fähigkeiten Irans seien „ausgelöscht“ worden. Irans Regierung sprach von schweren Schäden. 

Julia Bergmann

Briten und Franzosen schicken Kriegsschiffe zur Luftabwehr – französischer Flugzeugträger ins Mittelmeer verlegt

Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärken die Nato-Staaten Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region. Die Briten werden Hubschrauber zur Drohnenabwehr sowie ein Kriegsschiff entsenden, wie Premierminister Keir Starmer ankündigte. Der staatlichen zyprischen Nachrichtenagentur KYPE zufolge entsendet Frankreich Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ordnete die Entsendung des Flugzeugträgers Charles de Gaulle ins Mittelmeer an. „Angesichts dieser instabilen Lage und der Ungewissheit der kommenden Tage habe ich dem Flugzeugträger Charles de Gaulle, seinem Bordgeschwader und seinen Begleitfregatten befohlen, ins Mittelmeer auszulaufen“, sagt Macron in einer Ansprache an die Nation.

Der britische Stützpunkt von Akrotiri nahe der Hafenstadt Limassol war in der Nacht zum Montag mit einer Drohne angegriffen worden. Regierungsangaben zufolge wurden später zwei weitere Drohnen abgefangen. Die auf dem Stützpunkt niedergegangene Drohne sei vom Typ Shahed gewesen, teilte Präsident Nikos Christodoulidis mit. Diese Drohnen werden vor allem in Iran produziert. Zyprische Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Drohnen könnten aus Libanon gestartet worden sein.

Bereits am Montag hatte Griechenland vier F-16-Kampfflugzeuge auf die Insel verlegt. Zudem befinden sich zwei griechische Fregatten auf dem Weg in das Seegebiet rund um Zypern, um die maritime Sicherheit sowie die Luftverteidigung der Inselrepublik zu verstärken.

Julia Bergmann

Trump spricht mit Kurdenführern im Irak

US-Präsident Donald Trump hat mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen Iran gesprochen. Trump habe den Vorsitzenden der kurdischen Partei PUK im Irak, Bafil Talabani, kontaktiert, teilte die Partei heute mit. Trump habe Talabani dabei über seine weiteren Pläne zum Krieg mit Iran informiert. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Bestätigung.

US-Medien berichteten, dass Trump einen Tag nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe in Iran auch mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert und auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit in Iran.

Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Mitgliedern, die vor allem im Irak, in Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch in Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.

Bei einem Sturz der Regierung in Iran könnten die Kurden möglicherweise auch dort mehr Rechte erlangen. Es ist aber unklar, welchen Beitrag sie im Kampf wirklich leisten und welche Zusagen sie dafür von der US-Regierung als Gegenleistung verlangen könnten. Die kurdischen Milizen waren schon im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in Syrien ein wichtiger Verbündeter der USA.  

Julia Bergmann

Hisbollah feuert erstmals seit Kriegsbeginn auf Tel Aviver Großraum

Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat die proiranische Hisbollah-Miliz aus Libanon wieder Raketen auf den Großraum der israelischen Großstadt Tel Aviv gefeuert. Die israelische Armee teilte nach Sirenengeheul in der Küstenmetropole mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden, die von Libanon aus nach Israel geflogen seien. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. Ein Geschoss sei auf offenem Gebiet niedergegangen. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein Mann habe Verletzungen erlitten, als er beim Rennen in den Schutzraum gestürzt sei. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

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