Festplatten brauchen auch im Leerlauf viel Energie. Intelligentes Abschalten einzelner Platten spart bis zu 45 Prozent Strom.
03.03.2026, 07:00 Uhr
Lesezeit: 4 Min.
- Stromsparen bei großen Festplatten-Arrays
- Modernes MAID
Künstliche Intelligenz braucht viel Energie, fast wöchentlich gibt es eine neue Nachricht zu weiter steigendem Bedarf durch neue Rechenzentren. Zu dem Energiehunger tragen aber nicht nur die Rechenwerke bei, sondern auch der Speicher – ob es sich dabei um SSDs oder Festplatten handelt, spielt in erster Näherung keine Rolle.
Festplatten sind weit günstiger als SSDs, wenn man den Preis pro Terabyte betrachtet; für große Datenmengen kommen daher weiterhin große Festplatten-Arrays zum Einsatz. Laufende Festplatten aber benötigen viel Energie und deshalb sucht man nach Methoden, um sie möglichst häufig abzuschalten.
Eine moderne Helium-Festplatte benötigt etwa sieben Watt, wenn sie im Leerlauf rotiert. Die Leistungsaufnahme sinkt durch das Abschalten des Motors auf etwa 1,5 Watt, einige Toshiba-Festplatten brauchen unseren Messungen zufolge sogar nur 0,5 Watt. Je mehr Festplatten gerade nicht benötigt werden, desto mehr Strom lässt sich sparen.
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