Saharastaub trübt auch am Sonntag das Frühlingswetter vor allem in Süddeutschland

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Im Süden und Westen Deutschlands kann der Himmel heute noch einmal milchig-trüb aussehen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagte.

Ansonsten wird es in diesen Regionen meist sonnig, in der Osthälfte heiter bis wolkig und im Norden und Nordosten teils dicht bewölkt. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 13 und 20 Grad, an der See um 10 Grad.

Der Saharastaub, der in Europa zu beobachten ist, kommt aus der nördlichen Sahara, wie der Wetterdienst erklärt. Bodennahe Winde wirbeln den Staub dort auf. In der Atmosphäre wird der Saharastaub dann nach Europa transportiert. »Die stärksten Konzentrationen erreicht der Staub tatsächlich in Süddeutschland«, sagte Meteorologe Andreas Walter.

Staub kann zu Beschwerden in Atemwegen führen

In der Sahara kann der Wind so stark wehen, dass er riesige Mengen Sand vom Boden aufwirbelt und hoch in die Luft trägt. Dort oben bleibt der Staub – je nach Wetterlage in zwei bis sieben, manchmal sogar in bis zu zehn Kilometern Höhe. In der dünnen Luft dort kann er laut Deutschem Wetterdienst (DWD) monatelang schweben, ohne herunterzufallen.

»Der Staub ist nicht toxisch«, sagt Andreas Walter, Meteorologe beim DWD. Er enthalte aber kleine Partikel, die in die Lunge eindringen können. »Man muss schon ein wenig aufpassen«, sagt Walter. Jogger oder andere Freiluftsportler sollten sich etwa »nicht allzu lange – also über mehrere Stunden« draußen anstrengen. Das könne insbesondere bei vorerkrankten Menschen zu Beschwerden in den Atemwegen führen.

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